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<title>Kudrun</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Kudrun</span></h1>
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<p>Das <b>Kudrunlied</b> (auch <b>Gudrun</b> oder <b>Gudrunsage</b>) ist ein anonymes strophisches <a href="Heldendichtung" title="Heldendichtung">Heldenepos</a> in <a href="Mittelhochdeutsch" class="mw-redirect" title="Mittelhochdeutsch">mittelhochdeutscher</a> Sprache und das zweite große Heldenepos der mittelalterlichen <a href="Deutschsprachige_Literatur" title="Deutschsprachige Literatur">deutschen Literatur</a> neben dem <a href="Nibelungenlied" title="Nibelungenlied">Nibelungenlied</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entstehung_und_Überlieferung"><span id="Entstehung_und_.C3.9Cberlieferung"></span>Entstehung und Überlieferung</h2></div>
<p>Das im bayerisch-österreichischen Raum um 1230/40 entstandene Werk beruht zum Teil auf älteren Quellen aus dem Sagenkreis der Nordsee und ist lediglich in einer Abschrift im <a href="Ambraser_Heldenbuch" title="Ambraser Heldenbuch">Ambraser Heldenbuch</a> überliefert; an der Handschrift arbeitete zwischen 1504 und 1516 der <a href="Bozen" title="Bozen">Bozener</a> Zöllner und landesfürstliche Amtmann <a href="Hans_Ried" title="Hans Ried">Hans Ried</a> im Auftrag <a href="Maximilian_I._(HRR)" title="Maximilian I. (HRR)">Maximilians I.</a> Ob es sich bei der Abschrift um einen Entwurf oder um die Endfassung handelt, ist in der Forschung umstritten.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein 280 Strophen umfassendes Fragment aus dem Hildeteil der Kudrunsage ist außerdem in <a href="Mittelhochdeutsch" class="mw-redirect" title="Mittelhochdeutsch">mittelhochdeutsch</a>/<a href="Jiddisch" title="Jiddisch">jiddischer</a> Sprache und <a href="Hebr%C3%A4ische_Schrift" class="mw-redirect" title="Hebräische Schrift">hebräischer Schrift</a> des 14. Jahrhunderts erhalten. Die Handschrift des sogenannten <a href="Dukus_Horant" title="Dukus Horant">Dukus Horant</a> stammt aus einer <a href="Kairo" title="Kairo">Kairoer</a> Synagoge und befindet sich heute in der <a href="Cambridge_University_Library" title="Cambridge University Library">Bibliothek der Universität Cambridge</a>. Bei den <a href="Gottscheer" title="Gottscheer">Gottscheern</a> im heutigen <a href="Slowenien" title="Slowenien">Slowenien</a> hielt sich das mündlich in der <a href="Gottscheerisch" title="Gottscheerisch">gottscheerischen</a> Mundart überlieferte <a href="Volkslied" title="Volkslied">Volkslied</a> von der „<a href="Gottscheerisch#Textbeispiel:_Die_Meererin_(Də_mêrarin)" title="Gottscheerisch">Meererin</a>“ <i>(Də mêrarin)</i> mit Anklängen an die Kudrun-Sage bis ins 20. Jahrhundert.<sup id="cite_ref-schr-kudrun_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-schr-kudrun-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inhalt">Inhalt</h2></div>
<p>Das Werk gliedert sich in drei Teile, den Hagenteil, den Hildeteil und schließlich den Kudrunteil.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hagenteil">Hagenteil</h3></div>
<p>Im ersten Teil berichtet der unbekannte Autor von Hagen von Irlande (die Identität mit dem heutigen <a href="Irland" title="Irland">Irland</a> ist strittig), dem Sohn König Sigebants und Königin Utes von Irland, der als kleiner Junge während eines Turnierfestes von einem <a href="Greif" title="Greif">Greifen</a> geraubt wird (Vgl. die <a href="Roch" title="Roch">Roch</a>-Legende). Auf einer Insel entkommt Hagen dem Greifen und trifft auf drei ebenfalls von diesem geraubte Prinzessinnen; es gelingt ihm schließlich, die Greifenfamilie zu besiegen und ein Pilgerschiff anzuhalten, das sie nach Irland bringt. Dort angekommen, heiratet Hagen Hilde von Indien, die älteste und schönste der Prinzessinnen. Sie bekommen eine Tochter, die sie ebenfalls Hilde nennen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hildeteil">Hildeteil</h3></div>
<p>Die Tochter Hilde wächst zu einer wunderschönen jungen Frau heran. Viele Brautwerber halten um ihre Hand an, doch Hagen lässt alle Freier töten. Als König Hetel von Hegelingen eine Braut sucht, wirbt er deshalb nicht offen um die schöne Hilde, sondern sendet seine Mannen Wate, <a href="Frute" title="Frute">Frute</a> und <a href="Horand" title="Horand">Horand</a> aus, um die Königstochter durch eine List zu gewinnen. Als Kaufleute verkleidet, schiffen sich die drei Boten in Irland ein. Ihr bewaffnetes Gefolge verstecken sie unter Deck. Durch verschiedene Listen gewinnen sie die Gunst des Hofes, des Königs und seiner Tochter. Voller Fernweh und betört durch den wundervollen Gesang Horands, entschließt sich Hilde, freiwillig zu Hetel zu reisen. Durch eine weitere List wird sie bei einem Besuch der dänischen Schiffe von ihren Eltern getrennt, und die Schiffe stechen plötzlich in See. Obwohl Hagens Flotte von Frute leckgeschlagen wurde, kommt es am nächsten Tag zur Verfolgung und bald darauf zu einem schweren Kampf, bei dem auch Hetel und Hagen verwundet werden. Auf Hildes Bitte schließt Hagen Frieden mit Hetel und gibt diesem seine Tochter zur Frau.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kudrunteil">Kudrunteil</h3></div>
<p>Hetel und Hilde haben zusammen einen Sohn, Ortwin, und eine Tochter, Kudrun. Um diese wird von drei Parteien, nämlich von Siegfried von Môrlant, Hartmut von Ormanîe und Herwig von Sêlant geworben. Alle werden sie abgewiesen. Schließlich überfällt Herwig Hetel, erreicht Frieden und auch, dass Kudrun ihm anverlobt wird.
</p><p>Siegfried dringt daraufhin in Herwigs Land ein und es kommt zu einem langwierigen Kampf zwischen Siegfried auf der einen und Herwig und Hetel auf der anderen Seite.
</p><p>Hartmut von Ormanîe nutzt die Abwesenheit Hetels, um in dessen Burg einzudringen und Kudrun und ihre Jungfrauen zu entführen.
Von diesen Ereignissen hört Hetel und schließt sogleich Frieden mit Siegfried, um den Entführern nachzueilen. Hetel, Herwig und Siegfried kämpfen nun auf dem <a href="W%C3%BClpensand" title="Wülpensand">Wülpensand</a> gegen Hartmut, dessen Vater Ludwig Hetel erschlägt. Die Entführer entkommen; nun kommt es zu einer 13-jährigen Kampfpause, in welcher von Hilde und den Ihren ein großer Feldzug gegen Hartmut geplant wird.
</p><p>In dieser Zeit ist Kudrun am Hofe Hartmuts, weigert sich aber beständig, ihn zum Mann zu nehmen, obwohl vor allem Gêrlint, die Mutter Hartmuts, nichts unversucht lässt, Kudrun doch dazu zu bewegen: so muss sie beispielsweise niedere Dienste tun und am Strand Wäsche waschen.
</p><p>Dort entdecken sie auch die Boten Hildes, Ortwin und Herwig, die mit einem gewaltigen Heer nach Ormanîe aufgebrochen sind. Kudrun wirft daraufhin die Wäsche ins Meer, woraufhin ihr von Gêrlint große Strafe angedroht wird. Dieser entgeht sie durch eine List: Sie gibt vor, Hartmut nun doch heiraten zu wollen, und wird daraufhin gebadet und festlich hergerichtet.
</p><p>Währenddessen rückt das Heer Hildes zur Burg Ludwigs vor, und es kommt zur finalen Schlacht, die die Hegelingen gewinnen. Unter anderem werden Ludwig von Herwig und Gêrlint von Wate getötet. Hartmut wird verschont, aber in Hildes Land verschleppt.
</p><p>Es kommt nun zur Großhochzeit: Kudrun stiftet Hochzeitsbündnisse, um die Feinde miteinander zu versöhnen: Kudrun selbst heiratet Herwig, ihr Bruder Ortwin die Schwester Hartmuts, Ortrun, Hartmut heiratet Hildburg, die Gefährtin Kudruns, und zuletzt heiratet Siegfried von Môrlant die Schwester Herwigs.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Interpretation_und_Einordnung">Interpretation und Einordnung</h2></div>
<p>Obwohl die <i>Kudrun</i> gemeinhin als Werk der deutschen Heldenepik angesehen wird, beinhaltet das Epos auch Elemente des <a href="H%C3%B6fischer_Roman" title="Höfischer Roman">Höfischen Romans</a>, der <a href="Spielmannsepik" class="mw-redirect" title="Spielmannsepik">Spielmannsepik</a> und der <a href="Hagiographie" title="Hagiographie">Hagiographie</a>. So spielen höfisch-ritterliche Motive in der <i>Kudrun</i> immer wieder eine bedeutende Rolle; etwa bei der Schilderung von zeremoniellen Handlungen an den Königshöfen, Verabschiedungen und Begrüßungen sowie ritterlichem Minnedienst.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Brautwerbungsschema wird in vielfältigen Abwandlungen und Ergänzungen mehrfach aufgegriffen. Auch christliche Elemente tauchen immer wieder auf; so wird Hagen auf der Greifeninsel erst durch sein Bekenntnis zu Gott als Mensch anerkannt und Kudrun während ihrer Geiselhaft in Ormanie von einem Engel in Gestalt eines Meeresvogels auf eine Art und Weise angesprochen, die an den <a href="Englischer_Gru%C3%9F" title="Englischer Gruß">Englischen Gruß</a> an <a href="Maria_(Mutter_Jesu)" title="Maria (Mutter Jesu)">Maria</a> erinnert. Dass die <i>Kudrun</i> dennoch als der Heldenepik zugeordnet gilt, ist vor allem der Textform (Strophengliederung), den intertextuellen Bezügen<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> auf altnordische Sagengestalten der <a href="Edda" title="Edda">Edda</a> und der Anonymität des bzw. der Autoren geschuldet. Diese drei Konstituanden sind maßgeblich für die Zugehörigkeit des Textes zur heldenepischen Tradition.
</p><p>Keines der genannten Motive (Brautwerbung, Heldentaten, christliche oder höfische Werte) bestimmt den Handlungsverlauf des Gesamttextes als Hauptmotiv. Vielmehr werden einzelne Handlungsabschnitte, die jeweils ein Motiv ausformulieren und andere anklingen lassen, episodisch aufgereiht, die durch die Figuren miteinander verbunden sind. Ein kohärenter „realistischer“ Text ist die <i>Kudrun</i> nicht und will es wohl auch nicht sein. Figuren altern nur, wenn ein Handlungsabschnitt dies erfordert, und nicht durch das Vergehen von Zeit (mehrfach werden verstrichene Zeitspannen genannt, die sich auf mehrere Jahrzehnte addieren, doch Wate ist alt und rüstig und bleibt alt und rüstig).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Intertextuelles_Problem">Intertextuelles Problem</h3></div>
<p>Die germanistische Forschung sieht in der <i>Kudrun</i> gemeinhin einen Gegenentwurf zum <a href="Nibelungenlied" title="Nibelungenlied">Nibelungenlied</a>. Während in diesem mit dem tragischen Untergang der Burgunden das heroische Prinzip der Rache und Vergeltung dominiert, gibt es in der Kudrun – neben den klassischen heldenepischen Elementen – auch Momente der Versöhnung. Die Idee von der <i>Kudrun</i> als „Anti-Nibelungenlied“ wird von parallelen Motiven, ähnlich angelegten Figuren bzw. Figurenkonstellationen der beiden Epen unterstützt; so gelten beispielsweise Wate und Gerlint als Entsprechung zu Hildebrand und Kriemhild. Darüber hinaus wird die <i>Kudrun</i> auch als der Toleranzidee des <i><a href="Willehalm" title="Willehalm">Willehalm</a></i> <a href="Wolfram_von_Eschenbach" title="Wolfram von Eschenbach">Wolframs von Eschenbach</a> verpflichtet interpretiert, da die Frauen in der Erzählung bei verschiedenen Gelegenheiten zur Schonung des Gegners mahnen, ähnlich wie es Gyburc im Willehalm tut.
</p><p>Das immer wieder grundlegende Forschungsproblem der <a href="Intertextualit%C3%A4t" title="Intertextualität">Intertextualität</a> der <i>Kudrun</i> – also der Frage, inwiefern die <i>Kudrun</i> durch Spuren und Bezüge mit anderen Texten verbunden ist – wurde von Kerstin Schmitt unter dem Schlagwort einer „Poetik der Montage“ zusammengefasst (<i>siehe Literatur</i>). Darunter versteht sie ein recht regelloses Zusammenfügen und gegenseitiges Ergänzen von jeweils gattungsspezifischen Motiven (wie z. B. das Brautwerbungsschema oder das heroische Handeln einzelner Figuren), das in einer nur schwierig greifbaren Gattungszuordnung des Gesamtwerks und Unstimmigkeiten im Handlungsablauf sowie in der biografischen Entwicklung einzelner Figuren resultiert (so ist z. B. Hagen sowohl archaischer Kämpfer, höfisch gebildeter König und eifersüchtiger Brautvater). Ein unkritisches Nebeneinanderstellen einzelner Episoden der Handlung der <i>Kudrun</i> und eines Vergleichstextes ist folglich nur eingeschränkt möglich, da das Handeln einzelner Figuren oftmals von verwendeten Handlungsstrukturen bestimmt wird, die keine Abweichungen zulassen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Figuren">Figuren</h3></div>
<p>Das Handeln der zentralen Figur der Kudrun wird von der Forschung sehr vielfältig interpretiert; es reicht von einer regelrechten Bewunderung für die den höfischen Idealen der Treue, Aufrichtigkeit und Barmherzigkeit verpflichteten Braut über eine Auslegung als moderne, selbstbewusst entscheidende Frau bis hin zur Verurteilung als wankelmütiges, undiszipliniertes und leicht zu beeinflussendes Mädchen. Insbesondere in der älteren Germanistik wurde Kudrun als Symbolfigur für die angeblich natürlichen Tugenden der deutschen Frau schlechthin regelrecht verehrt, später galt sie dann als eine geradezu emanzipierte Frau mit starkem eigenen Willen. Die moderne Forschung sieht Kudruns Handeln weniger als vom Autor neu konzipiert oder gar mit sozialkritischem Anspruch versehen, sondern an einzelne Handlungsstränge der jeweils verwendeten Erzählstrukturen und -motive sowie der Sagenüberlieferung gebunden.
</p><p>Die drei Heldenfiguren entsprechen in ihren Reden, Entscheidungen und Aktionen als prototypische Beispiele für:
</p>
<ul><li>Hagen – topischer Christen-Held
<ul><li>Taufe (22)</li>
<li>Entführung durch Gesandten des Teufels (54)</li>
<li>Gottergebenes Erdulden, Leid als Prüfung (62)</li>
<li>Gottes Walten, seine Güte und Gnade (68, 69, 73, 74, 81, 105, 121, 125)</li>
<li>Christsein (76, 78, 111)</li>
<li>Kirchliche Inthronisation</li>
<li>sein Name und seine Eigenschaft als wilder (25-mal „wild“ in 500 Strophen), übermenschlich starker, grausamer, die Werber um seine Tochter Hilde tötende Herrscher, gehört zur Tradition des Hildestoffes</li>
<li>von der Hildetradition abweichende Darstellung von Hagens Jugendgeschichte bis zur Schwertleite Hagens ist „freie Erfindung“ des <i>Kudrun</i>-Autors</li></ul></li>
<li>Hetel – topischer höfischer Held
<ul><li>Lehnsherr, der (zu sehr) auf seine Verwandten hört (648)</li>
<li>Überlegener Herrscher: „der künic was sô biderbe, man gefriesch nie bezzer landes herren.“ (565,4)</li>
<li>übernimmt Hagens Abweisung der Brautwerber, jedoch ohne zu töten</li>
<li>vorbildlicher Krieger, der die Schlacht eher vermeidet als sucht</li></ul></li>
<li>Wate – Held nach altem Muster
<ul><li>bei Einführung „alt“ (240) (oft als Gegensatz „der alte Wate ./. der junge Hetel“)</li>
<li>lieber direkt und offen als hinterhältig (253)</li>
<li>Charakterisierung in Szene mit Hilde (ab 340), z. T. dialogisch durch andere berichtend: lieber kämpfen als bei Frauen sitzen, ist verheiratet, hat Kinder, „swie sanfte sô er gebâre, er ist ein mærer helt ze sînen handen.“ (348.4)</li>
<li>medizinisch gebildet (529)</li>
<li>Erzieher von Hetel und dessen Sohn Ortwin (574)</li>
<li>Rache und direkte Konfrontation (825, 884) (anstatt möglicher höfischer Ersatzrituale)</li>
<li>setzt im Kampf Energie frei (stets als grimm bezeichnet z. B. 882)</li>
<li>Pragmatismus: wichtiger als Gottesdienst (838, 843), Flottenprogramm (945)</li>
<li>Heldenzorn und Übermut werden zur situationsbedingten Rolle</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Künstlerische_Bearbeitungen"><span id="K.C3.BCnstlerische_Bearbeitungen"></span>Künstlerische Bearbeitungen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Musikalische_Bearbeitungen">Musikalische Bearbeitungen</h3></div>
<p>1868 veröffentlichte <a href="Mathilde_Wesendonck" title="Mathilde Wesendonck">Mathilde Wesendonck</a> ihr Schauspiel in 5 Akten <i>Gudrun</i>.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Eberhard_Kummer" title="Eberhard Kummer">Eberhard Kummer</a>, Sänger und Experte für mittelalterliche Musik, vertonte das gesamte Epos und trug es auf <a href="Schloss_Ambras" title="Schloss Ambras">Schloss Ambras</a> bzw. bei der Wolkensteingesellschaft vor. Als Melodie benutzte er dabei eine minimal veränderte Version des <a href="Hildebrandston" title="Hildebrandston">Hildebrandstons</a>.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Darüber hinaus existieren verschiedene Opernbearbeitungen des Kudrunliedes aus dem 19. Jahrhundert: <a href="Carl_Amand_Mangold" title="Carl Amand Mangold">Carl Amand Mangold</a> vollendete im Jahr 1849 die Oper <i>Gudrun</i>, gefolgt von Oscar Block im Jahr 1865, August Reißmann 1871, <a href="August_Klughardt" title="August Klughardt">August Klughardt</a>, dessen <i>Gudrun</i>-Oper 1882 uraufgeführt wurde, <a href="Felix_Draeseke" title="Felix Draeseke">Felix Draeseke</a>, der seine Vertonung des Stoffs 1883 abschloss, und <a href="Hans_Huber_(Komponist)" title="Hans Huber (Komponist)">Hans Huber</a>, dessen <i>Kudrun</i>-Oper 1894 entstand.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Literarische_Bearbeitungen">Literarische Bearbeitungen</h3></div>
<p>Die österreichische Autorin <a href="Alma_Johanna_Koenig" title="Alma Johanna Koenig">Alma Johanna Koenig</a> erzählte die Gudrunsage 1928 neu als <i>Gudrun. Stolz und Treue</i><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Eine Referenz aus dem Jahr 2017 ist im Roman <i>SpielRaum</i><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von Alex Acht zu finden: Die Figur des zeitgenössischen „alten Wate“ bei Acht entspricht in den Grundzügen der Figur Wate im Gudrunlied.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Geografische_Namen_im_Kudrunlied" title="Geografische Namen im Kudrunlied">Geografische Namen im Kudrunlied</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sekundärliteratur"><span id="Sekund.C3.A4rliteratur"></span>Sekundärliteratur</h3></div>
<ul><li>Adolf Beck: <i>Die Rache als Motiv und Problem in der 'Kudrun'. Interpretation und sagengeschichtlicher Ausblick.</i> In: <i>Germanisch-Romanische Monatsschrift.</i> Neue Folge 6, 1956, S. 305–338.</li>
<li>Ellen Bender: <i>Nibelungenlied und Kudrun. Eine vergleichende Studie zu Zeitdarstellung und Geschichtsdeutung.</i> Lang, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-8204-9901-6.</li>
<li>Ingrid Bennewitz: <i>Kriemhild und Kudrun. Heldinnen-Epik statt Helden-Epik.</i> In: Klaus Zatloukal (Hrsg.): <i>7. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Mittelhochdeutsche Heldendichtung außerhalb des Nibelungen- und Dietrichkreises (Kudrun, Ornit, Waltharius, Wolfdietriche).</i> Fassbender, Wien 2003, S. 9–20.</li>
<li>Friedrich Michael Dimpel: <i>Hartmut – Liebling des Dichters? Sympathiesteuerung in der ‚Kudrun‘.</i> In: <i>Zeitschrift für deutsches Altertum.</i> Band 141, 2012, S. 335–353.</li>
<li>Werner Hoffmann: <i>Kudrun. Ein Beitrag zur Deutung der nachnibelungischen Heldendichtung.</i> J. B. Metzler, Stuttgart 1967.</li>
<li>Werner Hoffmann: <i>Die 'Kudrun': Eine Antwort auf das Nibelungenlied.</i> In: Heinz Rupp (Hrsg.): <i>Nibelungenlied und Kudrun.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1976 (= <i>Wege der Forschung.</i> Band 54), ISBN 3-534-02808-2, S. 599–620.</li>
<li>Hugo Kuhn: <i>Kudrun.</i> In: Heinz Rupp (Hrsg.): <i>Nibelungenlied und Kudrun.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1976 (= <i>Wege der Forschung.</i> Band 54), ISBN 3-534-02808-2, S. 502–514.</li>
<li><a href="Christoph_Landolt" title="Christoph Landolt">Christoph Landolt</a>: <i>Hildedichtung und Hildesage.</i> In: <i><a href="Reallexikon_der_Germanischen_Altertumskunde" title="Reallexikon der Germanischen Altertumskunde">Reallexikon der Germanischen Altertumskunde</a></i> (RGA). 2. Auflage. Band 14, Walter de Gruyter, Berlin / New York 1999, ISBN 3-11-016423-X, S. 561–565.</li>
<li>W. McConnell: <i>The Epic of Kudrun. A Critical Commentary</i> (= <i>Göppinger Arbeiten zur Germanistik.</i> Band 464). Kümmerle Verlag, Göppingen 1988, ISBN 3-87452-698-4.</li>
<li><a href="Jan-Dirk_M%C3%BCller" title="Jan-Dirk Müller">Jan-Dirk Müller</a>: <i>Verabschiedung des Mythos. Zur Hagen-Episode der Kudrun.</i> In: Udo Friedrich, Bruno Quast (Hrsg.): <i>Präsenz des Mythos. Konfigurationen einer Denkform in Mittelalter und Früher Neuzeit.</i> De Gruyter, Berlin / New York 2004, S. 197–217.</li>
<li><a href="Karl_M%C3%BCllenhoff" title="Karl Müllenhoff">Karl Müllenhoff</a>: <i>Kudrun: die echten Theile des Gedichtes, mit einer kritischen Einleitung</i>. Schwerssche Buchhandlung. Kiel 1845 (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.google.de/books?id=8YAHAAAAQAAJ">Digitalisat</a></span><span style="display: none;"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D8YAHAAAAQAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D">http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D8YAHAAAAQAAJ~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D</a></span>)</li>
<li>Theodor Nolte: <i>Wiedergefundene Schwestern und befreite Braut. Kudrunepos und Balladen.</i> Helfant, Stuttgart 1988, ISBN 3-925184-34-1.</li>
<li>Leopold Peeters: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dbnl.org/arch/peet015hist01_01/pag/peet015hist01_01.pdf"><i>Historische und literarische Studien zum dritten Teil des Kudrunepos.</i></a> PDF; 3,9 MB. Meppel 1968.</li>
<li>Kerstin Schmitt: <i>Alte Kämpen – junge Ritter. Heroische Männlichkeitsentwürfe in der 'Kudrun'.</i> In: Klaus Zatloukal (Hrsg.): <i>7. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Mittelhochdeutsche Heldendichtung außerhalb des Nibelungen- und Dietrichkreises (Kudrun, Ornit, Waltharius, Wolfdietriche).</i> Fassbender, Wien 2003, S. 191–212.</li>
<li>Kerstin Schmitt: <i>Poetik der Montage. Figurenkonzeption und Intertextualität in der 'Kudrun'.</i> Erich Schmidt, Berlin 2002, ISBN 3-503-06142-8.</li>
<li>Ursula Schulze: <i>„Nibelungen“ und „Kudrun“.</i> In: <a href="Volker_Mertens" title="Volker Mertens">Volker Mertens</a>, Ulrich Müller (Hrsg.): <i>Epische Stoffe des Mittelalters</i> (= <i><a href="Kr%C3%B6ners_Taschenausgabe" title="Kröners Taschenausgabe">Kröners Taschenausgabe</a>.</i> Band 483). Kröner, Stuttgart 1984, ISBN 3-520-48301-7, S. 111–140.</li>
<li>Erich Sinz: <i>Kudrun kam vom schwarzen Meer</i>. Die Enträtselung einer Sage. Herbig Verlag, München/Berlin, 1984. ISBN 9-783-7766131-00</li>
<li><a href="Karl_Stackmann_(Germanist)" title="Karl Stackmann (Germanist)">Karl Stackmann</a>: <i>Kudrun.</i> In: <i>Verfasserlexikon.</i> 2. Auflage. Band 5. De Gruyter, Berlin / New York 1984 (Neudruck 1999), Sp. 410–426.</li>
<li>Helge-Maria Umbreit: <i>Die <a href="Epische_Vorausdeutung" title="Epische Vorausdeutung">epischen Vorausdeutungen</a> in der Kudrun.</i> Freiburg i. Br., Univ., Diss., 1961.</li>
<li>Ludwig Wolff: <i>Das Kudrunlied. Nach einem Vortrag.</i> In: Heinz Rupp (Hrsg.): <i>Nibelungenlied und Kudrun.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1976 (= <i>Wege der Forschung.</i> Band 54), ISBN 3-534-02808-2. S. 435–454.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Textausgaben_und_Übertragungen_ins_Neuhochdeutsche"><span id="Textausgaben_und_.C3.9Cbertragungen_ins_Neuhochdeutsche"></span>Textausgaben und Übertragungen ins Neuhochdeutsche</h3></div>
<ul><li><i>Gudrun.</i> In: <a href="Karl_Simrock" title="Karl Simrock">Karl Simrock</a> (Übersetzer): <i>Das Heldenbuch.</i> 6 Bände. 1843–1849. Band 1.</li>
<li><i>Kudrun.</i> Nach der Ausgabe von <a href="Karl_Bartsch" title="Karl Bartsch">Karl Bartsch</a>. Hrsg. von Karl Stackmann. Tübingen: Niemeyer 2000. ISBN 3-484-20215-7. Online: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.nl/books?id=EnUHAAAAQAAJ">2. Aufl., Leipzig 1867</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.archive.org/stream/kudrun03bartgoog#page/n6/mode/2up">4. Aufl., Leipzig 1880</a>; 5. Auflage Wiesbaden 1965.</li>
<li><i>Kudrun. (Mittelhochdeutsch / Neuhochdeutsch).</i> Herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Uta Störmer-Caysa. Stuttgart: Reclam 2010. ISBN 978-3-15-018639-8</li>
<li><i>Kudrun.</i> In: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/dernibelungenotk00sievuoft">Der Nibelungen Not. Kudrun</a></i>, hrsg. von Eduard Sievers. Insel Verlag, Leipzig 1921, S. 345–613 (Reihe <a href="Libri_Librorum" title="Libri Librorum">Libri Librorum</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Kudrun?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Kudrun</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl Stackmann: <i>Aus der Einleitung der Kudrun-Ausgabe.</i> (1965). In: Heinz Rupp (Hrsg.): <i>Nibelungenlied und Kudrun.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1976, ISBN 3-484-20215-7, S. 561–590, hier: S. 563–566.</span>
</li>
<li id="cite_note-schr-kudrun-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-schr-kudrun_2-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl Julius Schröer: <i>Das Fortleben der Kudrun-Sage.</i> In: <i>Germania.</i> Band XIV, 1869. Də mêrarin: S. 333 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. auch Th. Grenzler: <i>Politisierte Erotik – erotisierte Politik? Die politisch-ständische Begründung der Ehe-Minne in <a href="Wolfram_von_Eschenbach" title="Wolfram von Eschenbach">Wolframs</a> „Willehalm“, im „Nibelungenlied“ und in der „Kudrun“.</i> Kümmerle Verlag, Göppingen (= <i><a href="G%C3%B6ppinger_Arbeiten_zur_Germanistik" title="Göppinger Arbeiten zur Germanistik">Göppinger Arbeiten zur Germanistik</a>.</i> Band 552), ISBN 3-87452-793-X.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. auch B. Siebert: <i>Rezeption und Produktion. Bezugssysteme in der „Kudrun“</i> (= <i>Göppinger Arbeiten zur Germanistik.</i> Band 491). Kümmerle Verlag, Göppingen 1988, ISBN 3-87452-726-3.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Mathilde Wesendonck: <i>Gudrun. Schauspiel in 5 Akten</i> Schabelitz’sche Buchhandlung, Zürich 1868. <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10123043_00005">Digitalisat</a></span><span style="display: none;"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A10123043_00005~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D">http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A10123043_00005~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D</a></span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">S. Hartmann, U. Müller: <i>KUDRUN: Eine moderne Erstaufführung durch Eberhard Kummer.</i> In: <i>Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein Gesellschaft.</i> Band 16 2006/2007, S. 449–450.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">siehe auch: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://wolkenstein-gesellschaft.com/inhalt-jahrbuecher"><i>wolkenstein-gesellschaft.com.</i></a></span>
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<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"> Alan H. Krueck: <i>Die Gudrun-Opern des 19. Jahrhunderts: Textgestaltungen und Textvergleiche.</i> In: <i>Deutsche Oper zwischen Wagner und Strauss – Tagungsbericht Dresden 1993 mit einem Anhang der Draeseke-Tagung Coburg 1996.</i> Gudrun Schröder Verlag, S. 95–114. (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.draeseke.org/operas/AKgudun_ed.pdf">PDF</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Alma Johanna Koenig: <cite style="font-style:italic">Gudrun. Stolz und Treue. Bildschmuck Willy Planck.</cite> Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1928, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>149</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kudrun&rft.au=Alma+Johanna+Koenig&rft.btitle=Gudrun.+Stolz+und+Treue.+Bildschmuck+Willy+Planck.&rft.date=1928&rft.genre=book&rft.pages=149&rft.place=Stuttgart&rft.pub=Franckh%E2%80%99sche+Verlagshandlung" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Alex Acht: <cite style="font-style:italic">SpielRaum</cite>. BoD, 2017, ISBN 978-3-7431-5643-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>228</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kudrun&rft.au=Alex+Acht&rft.btitle=SpielRaum&rft.date=2017&rft.genre=book&rft.isbn=9783743156432&rft.pages=228&rft.pub=BoD" style="display:none"> </span></span>
</li>
</ol>
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Normdaten (Werk): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4136890-3">4136890-3</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n84154050">n84154050</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/185510461/">185510461</a></span> </div>
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